Ryanair (FR/RYR)

  • Ja, das ist die typische Art von MoL die Belegschaft "gefügig" zu machen (bzw. zu halten)... In der Vergangenheit haben sich der Abzug bzw. die Verkleinerung von Basen allerdings ohnehin schon viel früher abgezeichnet (durch unzureichende Verkehrszahlen) und sind überhaupt keine direkte Folge der angeblich von der Konkurrenz mit initiierten Streiks. Willkommen in der RYANAIR-Welt von MoL.


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  • Ryanair ist jetzt seit eineinhalb Jahren Frankfurt-Frankfurt, weil sich die Passagierzahlen in Frankfurt-Hahn nicht mehr gesteigert haben. Stagnation ist halt auch ein Rückschritt.

    Es gibt nichts schlimmeres für Ryanair, wenn kein Geld oder nicht mehr Geld in die Kasse kommt - dann zieht der Zirkus weiter.

    Die Begründung der Verlagerung von vier Flügen aus Hahn nach FRA vor einigen Monaten war meiner Ansicht nach keine Warnung mehr, sondern der erste Teil des Rückzuges aus Hahn.

    Sie werden sich damit noch etwas Zeit lassen, aber ich denke, die Würfel sind bereits gefallen.


    Ralf Drews

  • Sehe ich ähnlich. Darüber hinaus dürften sie mittlerweile im Rahmen der Bedienung von LUX und CGN auch kräftig Gäste kräftig aus dem ehemaligen Einzugsbereich des "Hahn" abfischen.


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  • Ryanair droht neues Ungemach. Diesmal aus einer Gegend, die der billige August der Flugbranche bisher noch nicht angeflogen hat: aus den USA.

    Dort - genauer: in New York - wurde die Klage eines Pensionsfond aus Alabama eingereicht, der sich durch Ryanair getäuscht fühlt und dem Flugunternehmen vorwirft, Investoren über die Konflikte mit Piloten und anderen Angestellten getäuscht zu haben, was zu deutlichen Kursverlusten am Aktienmarkt geführt hätte.

    Die Amerikaner kamen wohl dahinter, als Ryanair Gewerkschaften zugelassen hatte und auch die Streiks, die es vorher bei Ryanair noch nie gab, publik wurden.

    Zitat: "Ohne das Wissen von Investoren war der Gewinn des Unternehmens in der Vergangenheit auf einem verdeckten und nicht nachhaltigen Fundament der Ausbeutung der Mitarbeiter und Fluktuation begründet", heißt es in der Beschwerdeschrift.


    Ryanair sieht der Klage entspannt, aber wehrhaft, entgegen und sieht diese schon als "zum Scheitern" verurteilt.



    Ralf

  • Das ist gelebte RYANAIR-Geschäftspolitik, so traurig sie auch sein mag. Entspricht das tatsächliche Aufkommen nicht den Erwartungen und stimmen in der Folge die Zahlen nicht, „machen sie sich vom Acker“, so schnell wie sie einst kamen.


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