Posts by Ralf Drews

    Ob das wieder mit den Baumaßnahmen zu tun hat und dadurch jetzt weitere Abstellflächen für die Billigheimer wegfallen? Da fallen bestimmt auch weniger Busfahrten an, was ja in der Sommersaison bestimmt auch Kapazitäts-Engpässe beseitigen könnte.

    Hallo Christian,


    zu 1: der Flieger ist am 22.04.19 als LH1065 aus Nizza zurück und danach wohl direkt in den paint shop, wo er sich wohl immer noch aufhält.

    zu 2: nach der Sache mit der Maus und dem Elefanten-Suchspiel würde mich das nicht besonders groß erstaunen, wenn sie den Titel wieder nur auf einer Seite des Rumpfes angebracht hätten..

    Sehr schöne Idee! :thumbup::thumbup::thumbup:, schließlich hat Air France die EU-Flagge ja schon lange auf ihren Maschinen; da habe ich mich in den letzten Jahren nicht alleine darüber gewundert, warum wir das auch noch nicht schon längst haben.

    Und nicht nur, dass die Maschine in FRA gebased ist - nein, die Schrift ist zum Glück nicht wieder in diesem plüschigen Goldton gehalten!


    Ich hoffe, dass man der Lufthansa-Kreativ-Abteilung dafür einen Freiflug spendiert hat.


    Ralf Drews

    Eine nicht unerhebliche Rolle beim Jetairways-Niedergang spielt wohl auch Etihad Airways, die somit ihre dritte Beteiligung an einer Fluggesellschaft in den Wüstensand gesetzt haben.

    Zu diesem Schluss kommt das Handelsblatt, das sich in einem Onlineartikel auf die Geschichte der durch den ehemaligen Etihad-Chef James Hogan angeleierten erfolglosen Beteiligungen des Wüsten-Carriers bezieht.


    Die Verluste, die Etihad Airways in den letzten Jahren einflog, sorgte nicht nur zu Stornos bei den Flugzeugbestellungen, sondern auch dazu, dass man letztendlich kein Geld mehr in Jetairways investieren wollte.

    TUIFly setzt in der Sommersaison 2019 auf den Strecken in die Ferienzentren nach Ägypten, Griechenland und Spanien ab PAD und FKB wieder auf die bewährte A320-Reihe, die man sich diesmal von Sundair (A319) und White A321) ausleiht.


    Los geht es ab Anfang Mai von Paderborn (White A321), Ende Mai dann mit Sundair A319 von Karlsruhe / Baden-Baden.


    Mal abgesehen davon wird im Sommer 2019 das Angebot deutlich erweitert, wovon auch Frankfurt ab Mai profitiert.

    Pobeda ist nicht so groß wie die Mutter Aeroflot und fliegt bereits fast 30 B737-8. Wenn die Gängelei durch den russischen Staat so massiv wäre, würde nicht zuletzt auch Aeroflot lauthals auf Bestellungen bei Airbus und Boeing verzichten.


    Das Problem sind die 737MAX und Boeing. Nicht die 737-8 oder 9 oder der A320. Man drückt jetzt einen Fuß in die Tür, um die Chance zu wahren, ein unausgegorenes russisches Produkt in die Flotte zu zwängen, von dem man heute noch nicht weiß, wie es sich im Echteinsatz in drei bis vier Jahren verhält.


    Die russische Luftfahrtindustrie gibt sich zwar alle Mühe, mitzuhalten, aber im Grunde leiden sie immer noch an den Folgen des Umschwungs 1989. Bis dahin hatten die Hersteller keine Auftragsprobleme, denn die sowjetische Regierung stützte aus politischen (und folglich auch aus militärischen) Gründen diesen Wirtschaftszweig enorm.

    Befreundete Staaten kauften die Maschinen damals in der Sowjetunion (mal von Rumänien abgesehen), westliches Gerät fand damals nur über Mietverträge den Weg in den Ostblock (MALEV, LOT) und es wurden im Prinzip nach der Il-86, Tupolev 204 oder An-124 keine neuen Produkte entwickelt.

    Nach 1991 lief zwar die Produktion der Sowjet-Bestseller immer noch, während sich die Luftfahrt-Erde weiterdrehte. Allerdings hatten spätestens zu diesem Zeitpunkt bereits die wichtigsten osteuropäischen Fluggesellschaften begonnen, auf westliches Gerät umzustellen, weil nicht nur Wirtschaftlichkeit ins Zentrum des Interesses gerückt war, sondern auch die Lärmbestimmungen nach den regelmäßig aktualisierten Regelungen der ICAO.

    Spätestens mit "Stage III" war es nicht nur mit den alten Boeings oder DC-8/9 etc. Ende der 1990er zu Ende, sondern auch mit den Maschinen aus russischer Produktion.

    Seit Mitte der 1990er Jahre wurden nur bewährte Muster weitergebaut und modernisiert (zB. Tu-214 und Il-96), neue Passagierflugzeuge tauchten dabei nicht auf - mal vom "SuperJet" abgesehen.

    Politische Fehlentscheidungen und wenige Joint-Ventures mit westlichen Herstellen sowie die letzten Wirtschaftssanktionen führten in den letzten 20 Jahren dazu, dass die russische Luftfahrtindustrie deutlich zurückfiel und die russischen Gesellschaften bei Airbus und Boeing einkauften.


    Während die russische Propaganda das naturgemäß anders darstellt.